Wissenschaftliche Arbeiten – Cumbasil Mite & KE Kräuterextrakt
Viele Produkte behaupten viel. Wir belegen.
Cumbasil Mite und KE Kräuterextrakt sind so entwickelt und untersucht worden, dass klar ist, was sie leisten können – und was nicht. Beide sind Bausteine für ein chemieloses Konzept zur Unterstützung von Tiergesundheit und Stallhygiene.
Ein besonderer Dank gilt Prof. Dr. Mark Boelhauve und dem Team der Fachhochschule Südwestfalen. Durch diese Begleitung gibt es eine unabhängige Untersuchung zur Wirkungsweise. Das Ergebnis ist eindeutig: Cumbasil Mite wirkt mechanisch, ohne chemische Wirkstoffe und ohne Abtöten-Versprechen.
Rote Vogelmilbe
Wie wirkt Cumbasil Mite?
Cumbasil Mite wird als Staubbad angeboten. Hühner nutzen das instinktiv.
Beim Hudern gelangen die feinen mineralischen Partikel ins Gefieder und bilden dort eine Barriere. Milben werden in ihrer Beweglichkeit deutlich eingeschränkt. Gleichzeitig verteilen die Tiere das Material im Stall, auch in Bereiche, die man mit der Hand nur schwer erreicht.
Wichtig: Der Ansatz ist auf Kontrolle ausgelegt, nicht auf das Versprechen „Milbenfrei“.
Wirksamkeit
Praxisstudie zur Wirksamkeit (im Stallalltag)
Diese Arbeit zeigt, was Cumbasil Mite unter Praxisbedingungen leisten kann.
Wichtig: Ziel ist die Kontrolle des Milbendrucks im Stallkonzept. Es geht nicht um ein „Milbenfrei“-Versprechen, sondern um nachvollziehbare Ergebnisse im Alltag.
Bildtext
Was die Untersuchungen zur Wirkungsweise zeigen
In den Untersuchungen wurden mehrere Punkte beschrieben, die für die Praxis entscheidend sind.
Es zeigte sich kein schädigender Effekt auf die Außenhülle der Milben. Deshalb wurde kein austrocknender Effekt beschrieben.
Nach Kontakt war die Beweglichkeit der Milben deutlich eingeschränkt („wie auf Murmeln“).
Es gab keine Hinweise auf einen abtötenden Effekt.
Im Praxisteil wird Cumbasil Mite zur Kontrolle der Population eingeordnet, nicht zur vollständigen Eliminierung.
Das ist genau die Art von Klarheit, die viele Produkte am Markt nicht liefern.
Einstreu im Stall
Trockenere Einstreu und ein besseres Stallklima
Eine trockene, lockere Einstreu hilft, Fäulnisprozesse zu reduzieren. Durch das Staubbad wird die Einstreu kontinuierlich mit mineralischem Material „mitgepudert“. Das kann Kotplattenbildung reduzieren und das Milieu in der Einstreu verbessern. Unangenehme Gerüche werden dadurch häufig weniger.
Glückliche Hühner
Sicherheit für Tier und Halter
Ein Staubbad muss nicht nur funktionieren. Es muss auch im Alltag verantwortungsvoll nutzbar bleiben.
Genau deshalb haben wir Cumbasil Mite von Anfang an so entwickelt und untersuchen lassen, dass zwei Punkte stimmen:
- Sicherheit bei normaler Anwendung
Beim Hudern lässt sich nicht vermeiden, dass kleine Mengen aufgenommen werden. Deshalb war uns wichtig, dass die Inhaltsstoffe so ausgewählt und geprüft sind, dass die Anwendung im Staubbad verantwortungsvoll bleibt.
- Weniger Feinstaub im Stall
Feinstaub ist im Stall ein echtes Thema. Gleichzeitig braucht ein mechanisches Staubbad eine feine Struktur und gute Haftung im Gefieder. In den Untersuchungen zeigte sich, dass die mechanische Wirkung auch ohne Nanopartikel-Anteile erreicht werden kann. Genau deshalb ist Cumbasil Mite nanopartikelarm und staubreduziert ausgelegt, damit die Anwendung für Tiere und Halter angenehmer bleibt.
„Fermentierte pflanzliche Extrakte und ihre Wirkung auf die Darmgesundheit – Erkenntnisse aus der Forschung.“
Die Darmgesundheit spielt eine zentrale Rolle für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von Nutztieren, da sie die Nährstoffaufnahme, die Immunfunktion und die Resistenz gegenüber Belastungen beeinflusst. Oxidativer Stress und Entzündungsprozesse können die Integrität der Darmbarriere beeinträchtigen.
Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung aus dem Jahr 2025 hat die Effekte eines mit der inhärenten Mikrobiota der Pflanzen fermentierten Kräuterextrakts (fermented plant macerate, FPM) aus 45 lokalen Kräutern untersucht. Der Fermentationsprozess nutzt die natürliche Mikrobiota der Pflanzen, um die Bioaktivität zu steigern.
Wichtige Ergebnisse der Studie:
- In vitro-Versuche mit Darmzelllinien (IPEC-J2) zeigten eine signifikante Reduktion intrazellulärer reaktiver Sauerstoffspezies (ROS), eine Verbesserung der Barriereintegrität und eine Förderung der Zellmigration unter Stressbedingungen.
- In weiteren zellbasierten Modellen (THP-1-Makrophagen) konnte eine Modulation entzündungsfördernder Zytokine beobachtet werden.
- In vivo-Experimente mit dem Modellorganismus Caenorhabditis elegans unter oxidativem Stress ergaben eine signifikante Verringerung von ROS-Werten und eine Verbesserung der Überlebensrate (LT₅₀).
Unser Fazit!
Viele Produkte setzen auf Versprechen – wir setzen auf Einordnung durch verfügbare Untersuchungen.
Cumbasil Mite ist mechanisch geprüft (u. a. unabhängige Tests), wirkt rein physikalisch und dient als Baustein für konsequentes Milbenmanagement. Entscheidend: trocken anbieten, regelmäßig auffrischen, Rückzugsorte beobachten.
Zum KE Kräuterextrakt zeigen Studien zu fermentierten pflanzlichen Extrakten (z. B. Heckmann et al., 2025) antioxidative und entzündungsmodulierende Effekte in vitro und in vivo, die oxidativen Stress mindern und entzündliche Prozesse im Darmbereich lindern können. Weitere praxisnahe Studien werden empfohlen.
Beide Ansätze ergänzen sich in einem chemielosen Konzept zur Unterstützung der Tiergesundheit.